
Die Anlage AKA II dient zur Vorführung des Prozesses und hat ein Fassungsvermögen von 4 kg je Retorte. Betrieben wird die Anlage mit Strom.


Für die Produktion der Aktivkohle werden grundsätzlich Altreifen und Polymere Abfälle aus der Gummiproduktion eingesetzt. Dadurch ist eine außergewöhnlich hohe Qualität des Endprodukts gewährleistet, da schon das Ausgangsmaterial qualitativ sehr hochwertig ist.
So ist es für die Gummiproduktion möglich, den angefallenen Abfall durch den Umwandlungsprozess als hochwertigen Rohstoff erneut in den Produktionskreislauf zu integrieren oder gewinnbringend weiterzuverkaufen. Durch den geschlossenen Produktionskreislauf ist der Prozess emissionsarm. Die Umwelt wird nicht belastet. Alle Gase, Öle, Kohlenstoffe, Metalle und die für den Prozess benötigte Wärme können erneut verwendet werden. Den Unternehmen bleiben teure Entsorgungskosten erspart. Bei der Ressourcenrückgewinnung von Autoreifen ist das Ausgangsmaterial (die abgefahrenen Reifen) in großen Mengen und weltweit verfügbar.

1. GEEIGNETES ROHMATERIAL ZUFÜHREN
Das Rohmaterial wird eingesammelt und in die Container - auch Retorten genannt - eingefüllt. Die speziell angefertigten Retorten ermöglichen einen sicheren Ablauf der einzelnen Prozesse.
2. AUFHEIZEN DER RETORTE
Die mobile Retorten wird der aufgeheizten Ofenanlage zugeführt und das Entgasungssystem wird angeschlossen. Die Arbeitstemperatur beträgt zwischen 300 °C bis 500 °C. Durch die mobilen Retorte muss die Temperatur des Ofens nicht hoch- und heruntergefahren werden und spart so Energie ein.
3. EXTRAKTION DER SEKUNDÄREN ROHSTOFFE
Der drucklose Entgasungsprozess findet in einem geschlossenen Kreislauf statt. Es entstehen Gas und ein schwefelhaltiges Öl, welche separat aufgefangen werden. Sauerstoff oder Stickstoff zum Fluten der Retorte werden nicht benötigt. Der sensorgesteuerte Prozess endet nach der vollständigen Entgasung des Materials.
4. WÄRMERÜCKGEWINNUNG AUS DER RETORTE
Um einen Großteil der Wärme zurückzugewinnen, wird die Retorte in die Wärmerückgewinnungskammer befördert.
5. ENTNAHME DES PRIMÄREN ROHSTOFFS
Nach der Entgasung und Abkühlung der Retorte befinden sich die hochwertige Aktivkohle und gegebenenfalls Stahlgewebe im Inneren. Die Aktivkohle wurde nachweislich durch einen Gaschromatographen auf Reststoffe untersucht und ist zur Weiterverarbeitung freigegeben.
6. WEITERVERARBEITUNG DER AKTIVKOHLE
Nach der Trennung der Fremdkörper kann die hochwertige Aktivkohle mit folgenden Schritten in mehreren Grundstufen für die Industrie aufgearbeitet werden.
Die Fremdkörper wie Stahlgewebe werden über ein Magnetband entfernt.
Die Aktivkohle wird über ein Stufenrüttelsieb nach der Größe getrennt:

ACO Hubbes GmbH
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